Motto

Mit dem Motto «Lesbenfrühling – rising to the roots» begegnen wir, die Orgagruppe, der aktuellen gesamtgesellschaftlichen Situation von Frauen und Lesben und wollen deutlich machen, welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Prozesse wir uns für Frauen und Lesben wünschen.

Wir blicken zurück, um Kraft zu schöpfen für die gegenwärtigen Auseinandersetzungen in Deutschland, in den umliegenden Staaten und weltweit, in Verbindung mit transnationalen Lebensverhältnissen von Frauen und Lesben, nicht zuletzt des globalen Südens.
Die Wurzeln unserer eigen-sinnigen Ahninnen und Vorfahrinnen der fernen und nahen Generationen in Verbindung und Auseinandersetzung mit allen Unterschiedlichkeiten haben uns stark gemacht, uns aufgerichtet und uns stolz, kämpferisch, aber auch verletzbar gemacht.

Bild: © Barbara Guth

Aus diesen Wurzeln und der langen und wieder sichtbar gemachten Geschichte von Lesben und Frauen schöpfen wir Kraft. Aus diesen Wurzeln heraus bewegen wir uns vorwärts, nehmen altes Wissen mit auf unserem Weg aus einer frauen- und körperfeindlichen Gesellschaft, die oft ihre eigenen – auch die politischen – Mütter ablehnt.

Wir wünschen uns ein freies, ein anderes Leben als das, was die Gesellschaft uns bietet und wirken daran: mit Kraft, Fantasie und Kreativität. Die Macht der Erotik im Sinne Audre Lordes spiegelt sich in der Labrys, in der Doppelaxt als ein stärkendes Symbol lesbischer Verbundenheit, Zuneigung und Präsenz.

Das LFT2021 bietet Raum und Rahmen, um einander zu begegnen: in Neugier, im Fremd- und Vertrautsein, im Jetzt in Verbindung der Generationen und im Blick auf die Zukunft. Wir nehmen nicht den einfachen Weg – wir gestalten unsere eigenen Wege – rising to the roots, rising with pride to the roots of herstory, of ourstory.

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