Presse im April

LFT2021 Bremen digital: «Lesbenfrühling– rising to the roots»

Am Freitagabend, 21. Mai, um 19 Uhr beginnt das 47. Lesbenfrühlingstreffen (LFT), das 1. virtuelle in seiner Geschichte. Nach einem kleinen Opening mit der Orga und Team folgen die Filme «Katzenball»(CH) und «Rafiki» (KEN) zum Einstimmen auf die folgenden zwei Tage.
Am Samstag, 22. Mai, geht es um 10 Uhr mit großem Opening weiter, bevor die Teilnehmerinnen Samstag und Sonntag in den Genuss eines vollen Programms kommen, sowohl live aus dem Studio als auch über parallel geschaltete Slots. Geplant sind rund 50 Lesungen, Vorträge, Workshops und Filme zu den verschiedensten frauenlesbenpolitischen Themen.

Highlights sind die drei internationalen Podiumsdiskussionen zu den Themen «Macht – Sinnlichkeit – Würde: Feministische Positionen um Körper», «Feministische Biographieforschung unter lesbischen Aspekten» und «Feministisches Publizieren und dessen politische Relevanz». Im ersten Panel diskutieren internationale Expertinnen live im Studio, in den beiden anderen online.
Auch die Referentinnen des Tagesprogramms kommen aus dem deutschen wie internationalen Raum, etwa aus Australien, UK und Serbien.

Junge bis alte Lesben sind eingeladen, sich von lesbenpolitischen Themen inspirieren zu lassen und sich auszutauschen: frauenliebend leben, Frauen- und Lesbenkultur von Vergangenheit und Gegenwart bis zur feministisch-theoretischen Reflexion; von Armutsgefährdung über Gesundheitspolitik bis zu alternativen Familienmodellen; von der Auslöschung von Lesben im NS-Faschismus bis zur Aberkennung des Sorgerechts für lesbische Mütter in der Bundesrepublik Deutschland; von Schwarzen Lesben bis zur Bundestagswahl und Positionierung gegen rechte Politik; von detransitionierten Lesben, Konflikten emanzipatorischer Bewegungen bis zu Cotton Ceiling; Bewegungskultur zum Praktizieren gibt es in Taiji, Yoga und Tanz. Im Abendprogramm warten Highlights aus der internationalen Musikszene und Kabarett. Mit dabei sind Mujeres Creando (Neapel), Sigrid Grajek (Berlin), Olga Krause (Ukraine), Rag Doll (Berlin), Rosemary Schoenfeld (Devon/UK), Lena Stoehrfaktor (Berlin), Lina Sur (Berlin), Oxana Chi (New York) sowie DJane Eléni und DJ Grace Kelly. Es darf und soll gefeiert und getanzt werden.
Über die Tage wird die erste virtuelle 3D-Kunstausstellung dauerhaft online zugänglich sein.
Wie bei jedem LFT wird es auch diesmal eine politische Aktion für lesbische Präsenz geben. Wie diese umgesetzt werden kann, wird die Orgagruppe in Abstimmung mit dem Senat Bremen mitteilen.

Ab Mitte April wird die Orga das Programm bekanntgegeben, ebenso die Infos zu Anmeldung und Zugang zu den verschiedenen Tickets.
Für weitere Infos: www.lft2021.de, bei Fragen: info@lft2021.de


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